Syngenta: ein Giftmischer ohne Grenzen

Syngenta ist ein Agrochemie-Konzern mit Sitz in der Schweiz, der seit 2017 dem chinesischen Staatskonzern ChemChina gehört. Zusammen mit Bayer-Monsanto, BASF und Corteva beherrschen diese vier Unternehmen den Markt1 für Pestizide2, kommerzielles Saatgut und zunehmend gestapelte herbizidresistente Sorten. Syngentas toxisches Imperium erstreckt sich über nahezu 90 Länder und vergiftet die Körper von Arbeiter:innen und Anwohner:innen ebenso wie deren Land, Wasser und Ernten weltweit3.

Syngentas Pestizide sind berüchtigt für ihre Toxizität4 – Paraquat, Thiamethoxam, Chlorothalonil, Atrazin, Diquat – direkt aus den Tiefen ihrer Labore. Manche sind in Europa wegen ihrer gesundheitsschädlichen Wirkung verboten, können aber weiterhin aus Europa, Frankreich und der Schweiz5–11 in Länder des Globalen Südens exportiert werden, etwa nach Brasilien12 und Indien13. Dieser regulatorische Doppelstandard schützt Menschen im Westen, während er Landwirt:innen und Anwohner:innen im Globalen Süden vor dem Hintergrund von Umweltrassismus vergiftet.

Zudem hat es Syngenta versäumt, eine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht14 bezüglich der Nutzung ihrer Produkte umzusetzen, und bietet weder Schulungen noch Anleitungen auf den Etiketten. Landwirt:innen und Arbeiter:innen, die diese Produkte regelmäßig handhaben, sind erneut am stärksten von ihrer Toxizität betroffen. Darüber hinaus gehören Paraquat und Diquat zu den Pestiziden, die am häufigsten von Landwirt:innen zum Suizid15 verwendet werden, da sie in wirtschaftlicher Abhängigkeit von diesen Produkten gefangen sind.

Heute laufen langjährige Patente auf Pestizide aus, und die Branche befindet sich angesichts einer Flut von Generika16 auf dem Markt17 im Wandel. Syngenta und seinesgleichen nutzen Schwankungen im geistigen Eigentum aus, um ihre historische Verantwortung für die Verbreitung dieser Gifte zu verwässern.

Darüber hinaus ist die weltweit zunehmende und sich intensivierende Nutzung von Pestiziden mit einer sich verschiebenden geopolitischen Ordnung und dem Aufstieg rechtsextremer und autoritärer Politik23 verflochten, deren deregulierende Agenden zu zutiefst ungleichen Mustern von Exposition und Schaden über verschiedene Regionen hinweg führen.

Syngenta tötet und schüchtert ein, um bäuerliche Aufstände zum Schweigen zu bringen. 2026 bestätigte der Oberste Gerichtshof Brasiliens die zivilrechtliche Haftung18 von Syngenta und dessen Verpflichtung, Entschädigung für die Ermordung des landlosen Bauern Valmir Mota de Oliveira, bekannt als Keno, zu zahlen. Keno war ein Anführer der Landlosenbewegung (MST) in Brasilien und protestierte gegen Syngentas illegale Versuche mit gentechnisch veränderten Saatgutsorten.

Pestizide in Friedenszeiten, Chemiewaffen in Kriegszeiten

In Kriegszeiten wurden Unternehmen, die später den Agrochemiesektor dominieren sollten, zur Produktion von Sprengstoff mobilisiert. Das liegt an einer gemeinsamen chemischen und industriellen Infrastruktur: Das Haber-Bosch-Verfahren zur Ammoniaksynthese und die daraus resultierende Verbindung Ammoniumnitrat bilden die Grundlage sowohl für Stickstoffdünger als auch für nitratbasierte Sprengstoffe19. Die chemische Industrie hat seitdem lukrative Strategien entwickelt, um ihre Produkte in beiden Registern zu verkaufen: die bäuerliche Autonomie in Friedenszeiten zu untergraben und den antiimperialistischen und antikolonialen Widerstand in Kriegszeiten zu unterdrücken.

Nobel Industries, eines der vier Unternehmen, die zur Imperial Chemical Industries (ICI) fusionierten – einem Vorläuferunternehmen von Syngenta –, war im Ersten Weltkrieg ein bedeutender Sprengstofflieferant. ICI selbst, 1926 gegründet, wurde im Zweiten Weltkrieg zu einem bedeutenden Sprengstoffproduzenten20. ICI belieferte zudem die britische Kolonialverwaltung in Malaya mit einer Mischung aus 2,4-D und 2,4,5-T, die ab den frühen 1950er-Jahren gegen die Malaiische Nationale Befreiungsarmee versprüht wurde, jene Aufständischentruppe, die gegen die britische Kolonialherrschaft kämpfte21. Das US-amerikanische Herbizidkriegsprogramm in Vietnam, Operation Ranch Hand, das Agent Orange hervorbrachte, war direkt nach diesem britischen Kolonialvorbild22 gestaltet.

Syngenta, ein Saatgutmonopolist, der bäuerliches Wissen auslöscht

Die industrielle Produktion von Pestiziden ist untrennbar mit der Kontrolle über Saatgut verbunden und damit mit dem Verlust bäuerlicher Autonomie und der Zerstörung ihres Wissens. Das Oligopol24 aus Bayer, Corteva, Syngenta und BASF kontrolliert über 50 Prozent des kommerziellen Saatgutmarkts. Dabei handelt es sich meist um einheitliche Sorten, die in einer Handvoll Laboren entwickelt und dann auf Tausenden verschiedenen Feldern weltweit ausgesät werden. Damit sie wachsen, müssen sie mit den Chemikalien behandelt werden, die von eben diesen Firmen hergestellt werden.

Diese kommerziellen Saatgutsorten sind durch Sortenschutzrechte oder Patente geschützt, die den freien Austausch von Saatgut behindern. Das blockiert nicht nur die durch Jahrtausende des Austauschs unter Bäuer:innen geprägte Weiterentwicklung von Pflanzen – gerade jetzt, wo Felder am dringendsten Vielfalt brauchen, um den Auswirkungen des Klimawandels standzuhalten –, sondern Syngenta privatisiert damit auch Ressourcen, die ihm nicht gehören.

2013 etwa erhielt Syngenta ein Patent auf eine insektenresistente Paprika25, obwohl die Resistenz ursprünglich von einer wilden jamaikanischen Paprika stammte, die mit Handelssorten gekreuzt worden war. Die Gewinne wurden nie mit dem Land geteilt, aus dem das Merkmal, angeblich von Syngenta entwendet, natürlicherweise stammte. Biopiraterie und die Privatisierung des Lebens löschen das traditionelle Wissen der Bäuer:innen aus.

2003 bombardierte das US-Militär die nationale Saatgutbank des Irak. Die Übergangsregierung während der Besatzung erlaubte internationalen Unternehmen daraufhin, Saatgut im Irak zu patentieren, während sie Landwirt:innen daran hinderte, Saatgut aufzubewahren und zu tauschen. Dieses Klima ermöglichte es Syngenta26, sich in der Region zu etablieren und den Verkauf seiner Produkte dort durchzusetzen. Neben dem Saatgut verkaufte das Unternehmen Bestände von Tefluthrin und Chlorothalonil auf irakischem Ackerland – Wirkstoffe von Pestiziden, die als hochgiftig eingestuft und in Europa verboten sind.

Adama, die Syngenta-Tochter, die bei der Kolonisierung Palästinas und des Libanon hilft

2020 wurde Adama Agricultural Solutions, eine israelische Tochtergesellschaft, die generische Pestizide herstellt, Teil der Syngenta-Gruppe. Ein 201927 dokumentierter Bericht zeigte, wie das israelische Militär seine Bulldozer-Einsätze auf landwirtschaftlichen und Wohnflächen nahe der Ostgrenze von Gaza durch unangekündigte Luftbesprühung mit Pestiziden ergänzte und dabei ganze Landstriche entlang des Grenzzauns zerstörte, die zuvor bewirtschaftbar waren, sowie Ernten und Felder Hunderte Meter tief im palästinensischen Gebiet. Eines der eingesetzten Pestizide war Diurex, hergestellt von Adama.

Die Praxis der Luftbesprühung mit Herbiziden hält bis heute an. Zahlreiche Berichte besagen, dass das israelische Militär über28 Grenzgebiete zum Libanon und nach Syrien geflogen ist und Herbizide auf landwirtschaftlichen Flächen versprüht hat, was Sorgen über die Belastung der Zivilbevölkerung sowie die Zerstörung landwirtschaftlicher Flächen und der Umwelt aufwirft.

Adama ist eng verbunden29 mit Israels kolonialem Expansionsprojekt. Ihre Pestizide wurden im Rahmen landwirtschaftlicher Versuche im Jordantal, im besetzten Westjordanland und auf den syrischen Golanhöhen über Forschungsinstitute eingesetzt. Das Unternehmen dient zudem dem militärisch-industriellen Komplex Israels. Der Staat rühmt sich, an der Spitze von Agritech und Präzisionslandwirtschaft (Pestizidbesprühung per Drohne) zu stehen, doch die Entwicklung dieser Technologie ist auf militärische Zwecke ausgerichtet. Agrochemie- und Rüstungsfirmen gehen bei der Durchführung dieses Ökozids und Genozids Hand in Hand.

Digitalisierung: eine neue Gefahr für afrikanische Kleinbäuer:innen

In Tansania ging Syngenta eine Partnerschaft mit Yara, Rabobank, Bayer und der Alliance for a Green Revolution in Africa (gegründet von der Bill & Melinda Gates Foundation) ein, um Kleinbäuer:innen eine digitale Plattform namens MkulimaHub30 näherzubringen. Das Projekt soll Landwirt:innen dazu bringen, sich auf die erhaltene agronomische Beratung zu verlassen und sie zur Nutzung der Produkte des Unternehmens zu bewegen, einschließlich Saatgut, Pestizide und Düngemittel. Während die Dienste als Mittel dargestellt werden, um Landwirt:innen mehr Informationen zu geben, tragen sie tatsächlich zur Entqualifizierung bei, indem sie Landwirt:innen dazu drängen, sich auf algorithmisch generierte Ratschläge und Unternehmens-Inputs statt auf ihr eigenes lokales Wissen und Saatgut zu verlassen. Die Plattform verbindet Landwirt:innen zudem mit Finanzinstituten, die Kredite anbieten. Syngenta baut die digitale Landwirtschaft in Afrika und anderen Teilen der Welt aus. Das bringt Kleinbäuer:innen in eine äußerst prekäre Lage31 und sperrt sie in ein andauerndes chemisches Tretmühlen- und Schuldensystem.

SKANDALÖSE DREHTÜREN

In Argentinien kündigte Antonio Aracre, der Syngenta-Chef des Landes, seinen Job, um oberster Berater des damaligen Präsidenten Alberto Fernández zu werden. Dies ist ein klarer Fall von „Drehtür-Politik“ in einem der am stärksten mit Pestiziden belasteten Länder der Welt.

Argentinien ist das Land mit dem höchsten Glyphosat-Verbrauch. Atrazin von Syngenta wurde, neben anderen Pestiziden, in Flüssen und Böden nachgewiesen. Menschen aus den sogenannten „besprühten Städten“ – den halbländlichen und ländlichen Gebieten, die von gentechnisch veränderten Monokulturen umgeben sind – haben eine 2,5-mal höhere Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken und daran zu sterben, als der Rest der Bevölkerung (deren Krebsraten im Vergleich zum Rest der Welt ohnehin schon hoch sind). Zudem zählt Argentinien in den letzten 20 Jahren zu den am stärksten entwaldeten Ländern der Welt – eine Folge des Vordringens der Monokultur-Grenze, insbesondere von gentechnisch verändertem Mais und Soja.

Aktivist:innen, Philosoph:innen, Anwält:innen und vor allem die Opfer des Agrarindustrie-Modells nennen das, was in Argentinien geschieht, einen „Genozid in Zeitlupe“. Chemiekonzerne wie Syngenta wissen nicht nur genau, welchen Schaden sie der Gesundheit der Menschen und der Umwelt zufügen, sondern arbeiten auch aktiv daran, die Schäden ihrer Produkte zu vertuschen. Dazu gehört auch die „Kontamination“ der Politik, wie der Fall Antonio Aracre zeigt. Diese Unternehmen sind nicht unschuldig: Ihre Geschäfte sind befleckt mit dem Blut Tausender Menschen weltweit, die aufgrund dieses extraktivistischen Modells der Rohstoffproduktion gestorben sind und weiterhin sterben.

Chemische Gewalt, eine internationalistische Antwort

In Solidarität mit den Völkern der Welt, die sich Syngentas chemischer Gewalt und Saatgutkolonialismus widersetzen – der bis vor die bekannten Taktiken der Grünen Revolution zurückreicht – und mit Gemeinschaften überall, die von Pestizidschäden betroffen sind, findet unsere Mobilisierung am 3. Oktober zusammen mit Aktionen weltweit statt, wo Syngenta aktiv ist: Frankreich, Costa Rica32, Pakistan, die Schweiz33, Belgien, Indonesien, Hawaii, die Vereinigten Staaten, Schweden, Brasilien, das Vereinigte Königreich und andernorts.

„Pestizide und Syngenta: nicht hier, nirgendwo!“ Unsere Mobilisierung soll ein Sammelpunkt sein für die Kämpfe von Landwirt:innen, Umweltschützer:innen, dekolonialen Aktivist:innen und all jenen, die für die Gesundheit der Arbeiter:innen kämpfen.

Quellen

  1. Berndt, C., Werner, M., Mempel, F., Shattuck, A., & Dunivin, Z. O. (2025). The generics revolution and the new economic geography of the global pesticide industry. Journal of Agrarian Change, e70007. https://doi.org/10.1111/joac.70007 ↩
  2. Public Eye. (n.d.). “Analyse des ventes de pesticides” [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/en/topics/pesticides/pesticide-giants-make-billions-from-bee-harming-and-carcinogenic-chemicals ↩
  3. Public Eye. (n.d.). Syngenta [Tag page]. Public Eye. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/en/tag/syngenta ↩
  4. Public Eye. (n.d.). Report “Highly Hazardous Profits – How Syngenta makes billions by selling toxic pesticides”, April 2019. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fileadmin/doc/Pestizide/2019_PublicEye_Highly-hazardous-profits_Report.pdf ↩
  5. Public Eye. (n.d.). “Pesticides interdits : l'hypocrisie toxique de l'Union européenne”, 8 septembre 2020 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/thematiques/pesticides/pesticides-interdits-ue ↩
  6. Public Eye. (n.d.). “EU sending huge quantities of banned, bee-killing pesticides to poorer countries, documents reveal”, 16 May 2023 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/en/topics/pesticides/eu-sending-huge-quantities-of-banned-bee-killing-pesticides-to-poorer-countries-documents-reveal ↩
  7. Public Eye. (n.d.). “Les exportations de l'UE en forte hausse malgré les promesses de la Commission”, 23 septembre 2025 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/thematiques/pesticides/les-exportations-de-lue-en-forte-hausse-malgre-les-promesses-de-la-commission ↩
  8. Public Eye. (n.d.). “La France continue d'exporter des pesticides interdits”, 30 novembre 2022 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/thematiques/pesticides/la-france-continue-dexporter-des-pesticides-interdits ↩
  9. Public Eye. (n.d.). “Promesses non tenues : les exportations de pesticides interdits continuent depuis la France”, 23 septembre 2024 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/thematiques/pesticides/promesses-non-tenues-les-exportations-de-pesticides-interdits-continuent-depuis-la-france ↩
  10. Public Eye. (n.d.). “Exportations de pesticides interdits : les failles de la règlementation suisse”, 29 novembre 2022 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/thematiques/pesticides/exportations-pesticides-interdits-suisse ↩
  11. Public Eye. (n.d.). “Pesticides interdits : les exportations suisses échappent à tout contrôle”, 20 novembre 2024 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/news/detail/pesticides-interdits-les-exportations-suisses-echappent-a-tout-controle ↩
  12. Public Eye. (n.d.). “Diquat : un pesticide interdit de Syngenta responsable d'intoxications au Brésil”, 17 janvier 2025 [Topics, Pesticides page]. Retrieved September 15, 2026, from https://www.publiceye.ch/fr/thematiques/pesticides/diquat-un-pesticide-interdit-de-syngenta-responsable-dintoxications-au-bresil ↩
  13. Public Eye. (n.d.). “Le scandale de Yavatmal”, septembre 2018. Retrieved September 15, 2026, from https://exportationstoxiques.publiceye.ch ↩
  14. European Center for Constitutional and Human Rights. (n.d.). Syngenta pesticides endanger farmers and plantation workers. ECCHR. Retrieved September 15, 2026, from https://www.ecchr.eu/en/case/syngenta-pesticides-endanger-farmers-and-plantation-workers/ ↩
  15. Alcorn, T. (2025, June 10). A killer within easy reach. The New York Times. https://www.nytimes.com/2025/06/10/health/paraquat-pesticides-suicide-suriname.html ↩
  16. Shattuck, A. (2021). Generic, growing, green?: The changing political economy of the global pesticide complex. The Journal of Peasant Studies, 48(2), 231–253. https://doi.org/10.1080/03066150.2020.1839053 ↩
  17. Berndt, C., Werner, M., Mempel, F., Shattuck, A., & Dunivin, Z. O. (2025). The generics revolution and the new economic geography of the global pesticide industry. Journal of Agrarian Change, e70007. https://doi.org/10.1111/joac.70007 ↩
  18. Terra de Direitos. (2026, June 15). Superior Court of Justice upholds ruling ordering Syngenta to pay compensation for murder of landless farmer. https://terradedireitos.org.br/en/news/news/superior-court-of-justice-upholds-ruling-ordering-syngenta-to-pay-compensation-for-murder-of-landless-farmer/24330 ↩
  19. Smil, V. (2001). Enriching the earth: Fritz Haber, Carl Bosch, and the transformation of world food production. MIT Press. ↩
  20. Reader, W. J. (1970–1975). Imperial Chemical Industries: A history (Vols. 1–2). Oxford University Press. ↩
  21. Westing, A. H. (Ed.). (1984). Herbicides in war: The long-term ecological and human consequences. Taylor & Francis. ↩
  22. Zierler, D. (2011). The invention of ecocide: Agent Orange, Vietnam, and the scientists who changed the way we think about the environment. University of Georgia Press. ↩
  23. The Pesticide Creative Collective. (2025). Intervention – “Fascist truths, toxic lies: Pesticide ubiquity and its highly uneven chemical geographies.” Antipode. https://antipodeonline.org/2025/12/01/fascist-truths-toxic-lies/ ↩
  24. ETC Group & GRAIN. (2026, July 30). Top 10 agribusiness giants: Corporate concentration in food & farming – 2026 update. GRAIN. https://grain.org/en/article/7406-top-10-agribusiness-giants-corporate-concentration-in-food-farming-2026-update ↩
  25. Lebrecht, T., & Meienberg, F. (2014). Private claims on nature: No to Syngenta's patent on peppers. No Patents on Seeds, Berne Declaration, Bionext, & Swissaid. https://www.publiceye.ch/fileadmin/doc/Saatgut/2014_PublicEye_Private_Claims_on_Natur_No_to_Syngentas_Patent_on_Peppers_Report.pdf ↩
  26. Sama, S. (2024, April 19). Toxic trade of pesticides in Iraq: A growing market and a shrinking state. Rosa Luxemburg Stiftung, Beirut Office. https://rosalux-lb.org/publications/toxic-trade-pesticides-iraq ↩
  27. Forensic Architecture. (2019). Herbicidal warfare in Gaza. https://forensic-architecture.org/investigation/herbicidal-warfare-in-gaza ↩
  28. PAX. (2026, February 16). Israel should stop spraying of controversial herbicide in Syria and Lebanon. https://paxforpeace.nl/news/israel-should-stop-cross-border-spraying-of-herbicide-in-syria-and-lebanon/ ↩
  29. Who Profits. (n.d.). Adama. Retrieved September 15, 2026, from https://www.whoprofits.org/companies/company/6596 ↩
  30. Materu, B. (2021, September 23). Partnership unveils new digital platform for Tanzanian farmers. The Citizen. https://www.thecitizen.co.tz/tanzania/business/-partnership-unveils-new-digital-platform-for-tanzanian-farmers-3559926 ↩
  31. Sundaram, J. K., & Wise, T. A. (2026, August 17). Western-led Green Revolution failing Africa. Inter Press Service. ↩
  32. Murillo, Á. (2023, June). 'Water is sacred too': How a pesticide banned in Europe robbed a Costa Rican town of its drinking water. Public Eye. Retrieved September 15, 2025, from https://stories.publiceye.ch/en/costa-rica/ ↩
  33. March against Bayer & Syngenta. (n.d.). March against Bayer & Syngenta. Retrieved September 15, 2026, from https://www.marchagainstsyngenta.ch/ ↩